Testleserin Elisa (15 J.): "Little White Lies" von Jennifer Lynn Barnes
„Jennifer Lynn Barnes konnte mich schon ab den ersten Seiten ihres Romans „Little White Lies“ begeistern. Ihre Art, die Hauptfiguren authentisch darzustellen und immer wieder Humor in die Geschichte einzubauen, hat mir bereits in ihren früheren Büchern gefallen und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.
In „Little White Lies“ begleiten wir Sawyer Taft auf ihrem Weg in die High Society, sowie auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater. Eigentlich hätte sie nie etwas mit dieser Welt zu tun gehabt, wenn ihre Mutter nicht mit siebzehn schwanger geworden wäre und Sawyers Großmutter die beiden daraufhin nicht vom Familienanwesen verbannt hätte. Doch plötzlich, achtzehn Jahre später, steht genau diese Großmutter vor der Tür und macht Sawyer ein unschlagbares Angebot.
Besonders spannend fand ich die Erzählstruktur des Romans. Die Haupthandlung liegt in der Vergangenheit, während immer wieder kurze Abschnitte in die Gegenwart springen. Dadurch entsteht von Anfang an eine gewisse Spannung, weil man wissen möchte, was passiert ist und wie alles zusammenhängt. Die vielen unerwarteten Wendungen konnte ich kaum vorhersehen, was das Lesen noch aufregender gemacht hat. Gleichzeitig haben sie der Geschichte mehr Tiefe verliehen und sie den Lesern näher gebracht.
Durch die verschiedenen Handlungsstränge und die vielen kleinen Abzweigungen lernt man nicht nur Sawyer besser kennen, sondern auch die anderen Charaktere. Selbst wenn man sich nicht direkt mit Sawyer identifizieren kann, findet man bestimmt Eigenschaften oder Situationen bei anderen Figuren, in denen man sich wiederfindet.
Insgesamt war „Little White Lies“ ein für mich spannender und unterhaltsamer Roman, der Humor, Geheimnisse und überraschende Wendungen perfekt miteinander verbindet.
Elisa“